« Zurück zur Übersicht
'Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fühlt, aber nicht weiß.'


Fjodor Michailowitsch Dostojewski


Im Reich der Emotionen

Das Spektrum menschlicher Emotionen lässt sich kaum vollständig kartographieren – zu komplex und vielschichtig ist unsere Gefühlswelt. Dennoch lassen sich grundlegende Basisemotionen, wie etwa Angst, Freude, Liebe, und Trauer von spezifischeren Untertypen wie z.B. Stolz, Zuneigung oder Zufriedenheit unterscheiden. Die Wissenschaft (vornehmlich die Psychologie) unterscheidet Emotionen zudem anhand verschiedener Kriterien, wie etwa ob eine Emotion eher positiv oder negativ, nützlich oder schädlich, verbindend oder trennend wirkt. Zudem kann man Emotionen nach deren Gerichtetheit unterscheiden: Sie können sich auf den fühlenden Menschen selbst beziehen (z.B. Einsamkeit) oder auf andere Personen (z.B. Neid).

Eine Emotion lässt sich zudem in drei Grundkomponenten unterteilen: die subjektive, persönliche Erfahrung, die man erlebt, wenn man eine Emotion verspürt; die körperliche oder physiologische Reaktion auf eine Emotion (z.B. Gänsehaut beim Verspüren von Furcht), die Verhaltensreaktion auf die Emotion bzw. der Verhaltensausdruck (z.B. in Form von Gedanken, Mimik, oder Handlungen). Die Erforschung unserer Emotionen hat dabei eine lange Tradition, die mit Aristoteles und seiner Emotionstypologie beginnt. Dabei kann man zwischen Grundlagenforschung (z.B. die Verortung von Emotionen in der Amygdala mittels bildgebender Verfahren oder die Untersuchung von emotionsleeren Zuständen wie Alexithmya) und angewandter Forschung (z.B. Golemans Konzept der emotionalen Intelligenz) unterscheiden. In der jüngsten Zeit hat sich besonders die Glücksforschung (auch innerhalb der Ökonomie) stark entwickelt.


Emotionaler Quotient: Er bezeichnet nach Goleman das Niveau emotionaler Intelligenz einer Person. Emotional intelligente Menschen erkennen ihre eigenen Emotionen und die anderer Menschen und können diese reflektieren und darauf adäquat eingehen.

http://en.wikipedia.org/wiki/Emotional_intelligence
Alexithymia ist ein Zustand, in dem eine Person keinerlei Emotionen empfindet.
Eine Unfähigkeit, Gefühle hinreichend wahrnehmen und beschreiben zu können

http://de.wikipedia.org/wiki/Alexithymia
Je nach Persönlichkeit, Situation, Kultur, u.a. versuchen Menschen z.T. Emotionen zu verdrängen, zu unterdrücken, oder zu überspielen.
Ein temporärer Zustand von hohem Glückempfinden, in dem man völlig in einer (komplexen) Aufgabe aufgeht und diese beherrscht.
Lazarus, R. S. (1991). Emotion and Adaptation. London: Oxford University Press.

http://www.berkeley.edu/news/media/releases/2002/12/04_lazarus.html
Nützliche Emotionen motivieren uns oder bringen uns mit anderen in Kontakt (z.B. Neugierde).
Schädliche Emotionen blockieren uns oder entfremden uns von anderen (z.B. Feindseligkeit).
z.B. Einsamkeit
z.B. Neid
Eine eher dauerhafte Emotion des Wohlwollens und angezogen werdens.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zuneigung
Wie man auf seine Emotionen reagier oder diese zum Ausdruck bringt, z.B. durch Gleichgültigkeit, fluchen, oder nachdenklich werden.
Bestimmte Emotionen (wie z.B. Angst oder Panik) können körperliche Reaktionen, wie etwa Gänsehaut oder Schweissausbruch, auslösen.
Eine temporäre, oft heftige Emotion, meist auf eine andere Person bezogen.
Aristoteles: “The emotions [pathe] are those things through which, by undergoing change, people come to differ in their judgements and which are accompanied by pain and pleasure, for example, anger, pity, fear, and other such things and their opposites.â€

http://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles
Wie man die Emotion persönlich erlebt, z.B. als angenehm oder störend, schleppend oder rasend, etc.
trennende Affekte
verbindende Gefühl