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" Das größte Problem mit der Kommunikation ist die Illusion, sie sei gelungen."

George Bernhard Shaw



Gesprächs-Labyrinth



Je länger eine Diskussion dauert, desto stärker vertritt man seine Position um nicht widersprüchlich zu erscheinen.

http://en.wikipedia.org/wiki/Irrational_escalation
Zum Beispiel Adjektive, welche nicht eindeutig zu interpretieren sind, wie etwa "verbesserungsfähig", "nicht ganz gelungen" oder "recht ordentlich".
win-lose statt win-win Denken. Betonung von gegenseitigen
Positionen statt gemeinsamen Interessen.
Man lässt das gegenüber die eigene Argumentation nicht zu Ende führen.
Anstatt sich auf die andere Sichtweise einzulassen, attackiert man sofort.
Während man zuhört formuliert man bereits die eigene Antwort.
besser wäre: "genau, und..."
man hat nie die genau gleichen Ziele. Es ist wichtig die persönlichen Ziele des anderen zu verstehen und zu berücksichtigen.
Manager verwenden Abkürzungen wie etwa DCF (discounted cash flow), EVA (economic value added) oder ROI (return on investment).
Verschiedene Fachbereiche haben einen ausgeprägten Jargon, so etwa Recht, Medizin, Finanzwesen, Informatik, Betriebswirtschaft, Psychologie, Statistik etc. Fachbegriffe sind z.T. Anglizismen (spamming, default, hedging) oder auch Begriffe aus dem Griechischen (Paralyse, Phobie) oder auch neue Wortkreationen (z.B.wikipedia, blog, podcast, phising)

www.wortwarte.de
- sich für das Gespräch bedanken
- nicken, lächeln, zustimmen
- Meinungsverschiedenheiten sachlich darlegen ("agree to disagree"
Regeln für richtiges Feedback finden Sie z.B. unter dem folgenden Link:

http://www.learnline.nrw.de/angebote/umweltgesundheit/medio/unter/lehrer/method/metho_04.htm
- gemeinsamkeiten betonen
- gute Sitzungskonstellation
- freundliche offene Körperhaltung und Mimik
Das diskutierte Problem wird aus der Sichtweise
des anderen reflektiert sowie gemeinsam aus der Optik von dritten besprochen.
Lassen sie das gegenüber das was er oder sie verstanden hat in eigenen Worten formulieren.
- kurze Sätze
- klare Struktur
- einleuchtende Beispiele
- nachvollziehbare Metaphern und Analogien
Wir sehen identische Sachverhalte oft unterschiedlich, basierend auf unseren früheren Erfahrungen, unseren persönlichen Werten oder unserer Einstellung.
Jedes Gespräch sollte auch der Beziehungspflege dienen
und Vertrauen und Sympathie aufbauen sowie dazu dienen,
sich besser kennen und schätzen zu lernen.

http://www.magic-point.net/fingerzeig/grundlagen-deutsch/kommunikation/watzlawick/watzlawick.html
Das Gespräch entwickelt sich so, dass ein Eingestehen, dass der/die andere Recht hat einer Niederlage gleich kommt.
Es herrscht keine Vertrauensbasis, man reagiert überkritisch, Konfikte werden eskaliert statt hinterfrag.
Beispiele für gleiche Begriffe, die oft unterschiedlich verstanden
werden sind etwa: Qualität, Nutzen, Kunde, unwahrscheinlich, bald, machbar, riskant, rasch.
- man signalisiert nicht, dass man zuhört
- man ist nicht voll konzentriert

Nichts ist so frustrierend und doch so häufig wie das Scheitern von Kommunikation: Missverständnisse, Meinungsverschiedenheiten, Konflikte oder destruktive Kritik belasten oft die Beziehungen von Menschen in Organisationen. Obwohl es eine Vielzahl von Faktoren gibt, die zum Scheitern eines Gespräches führen können, sind es doch oft dieselben Verhaltensweisen, welche aus einem wichtigen Gespräch eine verpasste Chance machen.

Das oben dargestellte Gesprächs-Labyrinth soll diese Irrwege bei Diskussionen exemplarisch aufzeigen. Es visualisiert einige typische Kommunikationsrisiken und Sackgassen und betont grundlegende Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Gespräche.

Die Gesprächsrisiken können dabei als Warnsignale interpretiert werden, welche ohne Gegensteuer schnell zu Kommunikationsbarrieren werden können. In diesem Sinne ist diese plakative Visualisierung eine einfache graphische Checkliste vor wichtigen Gesprächen, die mit eigenen Punkten ergänzt werden kann.

Natürlich können Gespräche auch indirekt, über organisatorische Maßnahmen, beeinflusst werden. Organisationen versuchen dies, indem sie Gesprächstrainings anbieten, Betriebs-Glossare entwickeln, Kommunikationsstandards und -Werte festlegen und einüben, positive Sitzungsräume einrichten, oder explizite Gruppen- und Kooperationsanreize schaffen.